Rückblicke

Ein bunter Strauß von Rückblicken:

Fest der Kirchenmusik - 50 Jahre Schuke-Orgel in Paul-Gerhardt

»Herr, öffne meine Lippen«: Die Orgel wird dieses Jahr 50 – und um die 120 Musiker aus dem Leipziger Süden trafen ein zum »Fest der Kirchenmusik«.

Vor einem halben Jahrhundert wurde für die Conne­witzer Kirch­gemeinde und ihren damaligen Kantor Johannes Muntschick ein Traum wahr: Die Schuke-Orgel wurde geweiht und ersetzte die Ladegast-Orgel, die als unspiel­bar galt. Aus Anlass des Jubiläums luden die Kirch­gemeinden des Leipziger Südens zum Fest der Kirchen­musik, zu dem sich am 4. Mai ungefähr 120 Sänge­rinnen und Sänger, Musike­rinnen und Musiker in der Paul-Gerhardt-Kirche einfanden.

Es wurde ein Fest der vielen Klang­farben,

  • mit der Kantorei Peters-Bethlehem unter Ulrike Pippel, die dirigierte, als Sopranistin solistisch auftrat und das Offene Singen gestaltet hat;
  • mit der Kantorei Marien­brunn, geleitet von Philipp Spielmann, der auch selbst in die Tasten griff und als Tenor solistisch auftrat;
  • mit dem Singkreis Lößnig, geleitet von Mirka Aurich; und mit dem Singkreis Bethlehem um Holger Hildebrand, der der Orgel mit Stings »English Man in New York« ungewohnte Töne abluchste
  • und einem Bachwerk, das Daniel Vogt auf der Orgel spielte, zu einer Schlagzeug­begleitung verhalf.
  • Ein Bläser­ensemble und ein Instrumental­kreis machten den Klang komplett.

Gastgebende Kantorei war die von Connewitz-Lößnig unter der Leitung von Elisabeth Kindel, die dirigierte und ausnahms­weise nicht an der Orgel saß, sondern das Programm mode­rierte und mit Anek­doten würzte – etwa jener, dass die Finan­zierung der Orgel auf dem Spiel stand, bis der Gemeinde eine Erb­schaft von 100.000 Mark in den Schoß fiel – was den Orgelbau besiegelte.

»Herr, öffne meine Lippen, damit mein Mund Dein Lob verkünde« – der Psalm-Text, dessen Vertonung von Robert Jones die Chöre darboten, hätte gut als Motiv über der Feier stehen können, die – so gesehen – schon mit der gemein­samen Probe begann. Dem folgte das Kaffee­trinken aller Betei­ligten im Paul-Gerhardt-Gemeinde­haus. Eine Torte wartete gar mit Orgel-Dekor auf. Dass all das gelang, ist vielen zu verdan­ken, die dazu bei­getragen haben.

Text: Jana Dichelle / Fotos: Michael Gerlach

Evangelischer Posaunentag in Hamburg

Insgesamt 19 Personen (Bläser und Familien­angehörige) haben sich vom 3.5. bis 5.5. auf den Weg in die freie und Hansestadt Hamburg zum 3. evange­lischen Posaunen­tag gemacht, wo sie gemeinsam mit 14990 Bläsern aus allen Bundes­ländern und sogar aus Südafrika gemeinsam musiziert haben, zur Ehre Gottes.

Bereits beim Eröffnungs­gottesdienst stellte sich eine unbeschreib­liche, angenehme Stimmung der Zusammen­gehörig­keit ein. Bei der Probe zu den beiden Groß­veranstal­tungen (Serenade und Gottes­dienst) wurde deutlich, dass es gar nicht so einfach ist, musi­kalisch bei­einan­der zu bleiben, deshalb erging an alle Bläser der Hinweis, lieber zuweilen falsche Töne an der richtigen Stelle zu spielen, als viele richtige Töne an der falschen Stelle. Das hat dann auch ganz gut geklappt, bei der abendlichen Serenade auf der Jan-Fedder-Promenade an der Elbe, für viele der Höhe­punkt der Posaunen­tage, dirigiert vom sächsischen Landes­posaunen­wart Jörg-Michael Schlegel.

Vorher musizierte unser Posaunen­chor im Hospital zum Heiligen Geist, viele der alten Bewohner bedankten sich aufs Herzlichste für die tolle Musik, aus­gewählt und zusammen­gestellt von unserem Posaunen­chor-Leiter Rüdiger Heyne.

Am Sonntag, dem dritten regenfreien Tag, erlebten und gestalteten wir einen eindrucks­vollen Gottes­dienst im Stadtpark und gingen fröhlich, beschwingt, manche beseelt wieder in die verschie­denen Himmels­richtungen aus­einander, wissend, dass es bestimmt wieder einen Posaunen­tag, bei dem natürlich auch Trompeten, Euphonien und Tuben erlaubt sind, stattfinden wird.

Text: Thomas Mucke / Fotos: Anke Tschichholz

Eröffnung des Erweiterungsbaus unseres Kindergartens

Unser Kindergarten ist gewachsen!

Endlich geschafft! Am 30.04.24 konnten wir die Eröff­nung des Erwei­terungs­baus unseres Meusi­kinder­gartens feiern. Den Gästen beim Fest spürte man ab, wie sehr sie mit unserem Kindergarten verbunden sind. Alle waren sie gespannt, wie der Neubau nun geworden ist, und groß war die Begei­sterung über die licht­durchflu­teten Räume und den an­sprechenden Freibereich.

»Nun danket alle Gott« – sangen wir zu den Klängen des Posaunen­chors. Wahrhaftig voller Dankbar­keit konnten wir den Neubau eröffnen. Wir sind dankbar, dass kein Unfall passiert ist in der Bauphase, dankbar sind wir dafür, dass die Stadt tiefer als ursprüng­lich ver­anschlagt in die Tasche gegriffen hat, um die Kosten­steigerung zu tragen. Dankbar sind wir, dass wir moti­vierte Erziehe­rinnen finden konnten, die sich freuen, bald hier mit den Kindern zu arbeiten. Es wird spannend: Denn wir betreten Neuland, denn im neuen Gebäude werden ja auch Krippen­kinder auf­genom­men werden.

Allen, die Hand anlegten, die planten und organi­sierten, allen, die mit Herzblut für die Erweite­rung unseres Kinder­gartens gearbeitet haben, sagen wir von Herzen »Dankeschön!«

Unser Kindergarten ist tatsächlich der älteste in Leipzig – und doch ist er jung und frisch. Das konnten alle spüren!

Wenn das kein Grund ist zu singen: Nun danket alle Gott.

Text: Ruth Alber / Fotos: Albrecht Malgut

Krippenspiel des Spielkreises

Weihnachten in bedrängter Zeit

Das wie immer etwas andere Krippen­spiel am 24. Dezember begann schon halb vier – mit Gedränge auf dem Kirchen­vorplatz und großen Erwar­tungen – sie wurden nicht enttäuscht.

Ein verblüf­fender, quick­lebendiger Auftakt: 23 Krippen­spieler strömen in den Altar­raum; auf Stelzen und Einrad, mit Hula Hoop Reifen, singend, tanzend, jonglierend. Luft­schlangen und Konfetti rieselten von den Emporen herab (auch ein Kletterer!): ein buntes Sommerfest zu Weih­nachten und pure Freude: »Schön ist es, auf der Welt zu sein«.

Die fröhliche Fest­gemein­schaft einer christlichen Schule wurde jäh ernüchtert von der Nachricht, dass die Schule zum Jahres­ende geschlossen wird – zugunsten einer Schönheits­klinik. Warum? Es ginge um eine »Neu­bewertung der Bildungs­landschaft«, denn »christliche Tugenden, Verbindung zur Natur, Gemein­schaft, Pflege alter Handwerks­techniken« – das sei alles »antiquiert! ... Wir brauchen moderne Menschen, die sich der Wissen­schaft zugewandt zeigen«, begrün­dete der erhobene Zeige­finger des Planungs­stabs.

So wird der traditio­nelle Weihnachts­ausflug der Schüler in eine nahe­gelegene Höhle zum Abschieds­fest – und plötzlich zum Desaster: Probe­bohrun­gen für den Klinik­neubau verschütteten den Ausgang.

Wie von Zauber­hand wandelt sich der Altarraum von der Sommer­wiese zum Höhlen­dunkel. Dort sitzen die Schüler fest. Angst, Panik, Wut, Zweifel und die schlimm­sten Befürch­tungen kommen auf. Doch: »Wenn einige Kerzen brennen, weicht im warmen Lichter­glanz die Furcht. Sie weicht einem Gefühl der Geborgen­heit«, und dann gilt im dunkelsten Schwarz die Stimme des Engels: »Fürchtet Euch nicht!“

Und plötzlich sind sie da, gleich drei Weihnachts­wunder: Rettung naht! und: die Klinik wird nicht gebaut, die Schule bleibt! Und die Erkenntnis, »dass so vieles sich eben nicht zählen, wiegen, vorausplanen oder berechnen lässt« und nur Fortschritt kein mensch­licher Maßstab sein kann.

So viel Weihnachten auf einmal! Das tut gut zu sehen, und die Zuversicht für das eigene Leben und die Freude der Heiligen Nacht sind für diesen Moment sehr gegenwärtig.

Lieber Thomas Noack, liebe Spiel­gemeinde, habt Riesen­dank für all den Aufwand, alles Auf- und Ab- und Umbauen, Üben und Diskutieren, für Eure Phantasie und dafür, dass Ihr Euch Zeit genommen habt, dass für uns in dieser Episode Weihnachten spürbar wurde.

Liebe Festgemeinde; das nächste Mal nicht so drängeln, jeder findet Platz. Es ist Weihnachten.

Text: Tina Simon / Fotos: Clemens Hildebrand

»Das Krippenspiel« der Kurrende

Nach vier Jahren hat die Kurrende in der Paul-Gerhardt-Kirche wieder ihren Klassiker »Das Krippen­spiel« mit Musik von Gerd-Peter Münden aufgeführt. Mit dabei waren Kinder der 7. Klasse, die in ihrer bis dahin 7jährigen Kurrende­zeit schon fast alle Rollen des Stückes gespielt hatten, sowie Vorschul­kinder und Erst­klässle­rinnen, die als Engel oder Schafe unser Stück erstmalig kennen­lernen konnten.

Die Handlung ist klassisch von den bekannten Gestalten der Weihnachts­geschichte geprägt, aller­dings von Brigitte Antes in heutiger Sprache mit Humor und Tief­gang um­gesetzt. Das neue Regie­team brachte eigene Ideen mit ins Spiel und ein Instru­mental­ensemble – die Cellistin war vor Jahren selbst Josef oder Hirte – setzte die Lieder klangvoll um.

Vielen Dank allen großen und kleineren Mitwirkenden und Helferinnen, vor allem aber Denise Röhl und Claudia Zemitzsch, die immer dienstags mit den Kindern ihre Rollen eingeübt und darüber hinaus sich um Kostüme, Bühnenbild und so manches mehr gekümmert haben!

Text: Kantorin Elisabeth Kindel / Fotos und Video: Eltern der beteiligten Kinder

Frieden für dein Herz! Weihnachten für kleine Menschenkinder 2024

Gut gefüllt war die Kirche mit erwartungs­vollen Besuchern am Vormittag des 24.12.23, um Weihnachten für kleine Menschen­kinder und die ganze Familie zu erleben. Viele Kleine und Große waren deshalb gekommen, um zusammen Weih­nachten zu feiern und davon zu hören, was das Kind in der Krippe auch uns heute noch schenken will: Frieden! Nach einem Jahr mit vielen wahrhaft unfried­lichen Ereig­nissen in der Welt und einem unter anderem immer rauher werdenden Ton, wie es scheint, in unserer Gesell­schaft, ein wahrhaft wichtiges Geschenk, das uns Gott mit dem Kind in der Krippe, dem Friedens­bringer aus Bethlehem gegeben hat.

Und so blieb für diese dreiviertel Stunde all dies, was uns so umtreibt, auch ein Stück vor der Kirchentür, und so konnte zwischen all dem fröhlichen Gewusel Weihnachts­frieden bei den Besuchern einziehen in ihrem Herzen. Im kleinen Mini­krippen­spiel, das Eltern und Kinder für alle vorbereit hatten, begleiteten wir die Hirten auf ihrem Weg, die sich damals schon sehr nach Frieden sehnten. Die Gottes­dienst­teilneh­mer konnten danach vorn an der Krippe ein kleines Herz aus Holz als Symbol ablegen, dafür, dass Jesus uns Frieden ins unser Herz geben will, und dazu eine Kerze entzünden. Das kleine Herz durften die Kinder dann am Ende als Erinne­rung mit nach Hause nehmen, und die Kerzen erleuch­teten wunderbar unseren Kirchen­raum und machten so sichtbar Mut und Hoffnung. So zogen nach diesem kurz­weiligen Weih­nachts­gottes­dienst alle mit ihrer Erinnerungs­tüte fröhlich nach Hause, um dort weiter zu feiern.

Fotos: Anna und Matthias Börrnert, Astrid Kallweit

Für uns waren vor allem all die Ehren­amtlichen, die dies mit möglich gemacht haben, ein Geschenk, die fleißigen Krippen­spieler sowie Mit­arbeiter aus dem Team, aber auch alle Helfer bei den Kirchendiensten, die von der Bühne sichern und Begrüßen über das Austeilen der Give-away Tüten und Aufräumen, bis zum liebevollen Vorbereiten des Kirchen­kaffees reichten. Danke euch allen, die ihr es durch eure Mitarbeit möglich gemacht habt, dass wir auch 2023 wieder Weih­nachten für kleine Menschen­kinder feiern konnten.

Wer uns hierbei oder bei unseren Gottes­diensten für kleine Menschen­kinder im Jahres­verlauf 2024 tatkräftig unter­stützen kann, was gut auch projekt­weise möglich ist, melde sich gern bei mir. Das Team wünscht und freut sich über weitere Verstär­kung, dass wir auch weiterhin diese besonderen Gottes­dienste für Familien anbieten können.

Diakonin Weiß und Team

Gibt es Engel mit Stoppelbart? Das Krippenspiel der Kinder in Lößnig

Ganz still und unauffällig betraten die zwei am Heilig Abend 14:30 Uhr die Gethsemane­kirche mit ihren Taschen­lampen, als das Krippen­spiel begann. Schnell wurde allen Gottesdienst­besuchern klar, dass hier was nicht ganz korrekt zugeht. Auch ohne viele Worte war klar, diese zwei Gangster, die wollen sich hier gerade in der Kirche verstecken. Doch schon stürmten zwei als Polizisten verkleidete Kinder herein, und alle waren mitten­drin im diesjährigen Krippen­spiel der Christen­lehre und Projekt­kinder, aus der Feder von Harry Voss.

Edith und Udo, unsere Gangster­paar, hatten sich nach ihrem Diamanten­raub versucht, in der Kirche vor der Polizei in Sicherheit zu bringen. Was ihnen zuerst auch gelingt. Doch als eine Kinder­schar kommt, um die General­probe für ihr Krippen­spiel zu machen, da drohen unserer zwei Gangster mitten im Erklären und Erzählen der Weihnachts­geschichte aufzu­fliegen. Doch gewieft, wie die zwei sind, verkleiden sie sich als Nikolaus und Engel und versuchen so, die Kinder von ihrer Unschuld zu über­zeugen. Dabei bleibt so manche Komik nicht aus.

Doch sie kommen im Gespräch mit den Kindern über ihre Sorgen und Nöte, die auch die Kinder z.B. in der Schule oder zu Hause so haben, immer mehr ins Nach­denken über ihr eigenes bisheriges Leben. Recht glanzvoll war das ja nicht. Die Kinder jeden­falls sind sich sicher, als sie mitkriegen, was Edith und Udo, das Ganovenpärrchen planen, dass Gott auch die Gangster im Gefängnis liebt. Er findet sicher nicht gut, was sie getan haben, aber er liebt sie trotzdem. Darauf vertrauen die Kinder und bringen die beiden so nicht nur zum Nach­denken, sondern Überdenken, ob das denn alles so gut war, was sie bisher „auf die Beine gestellt“ haben in ihrem Leben. Die Kinder verteidigen die zwei sogar am Schluss noch vor der Polizei, als die die Kirche stürmt, um die Kinder zu befreien. Ein großer Spaß mit viel Tiefgang, ganz im Sinne unserer Jahres­losung für 2024: Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe.

Fotos: Dirk Beruf

Nicht nur die Zuschauer, sondern vor allem auch unsere Krippen­spieler hatten besonders großen Spaß an der Proben­arbeit mit dem Stück und sich gewaltig ins Zeug gelegt dafür. Nicht nur die beiden Haupt­rollen, alle sind dann zur Aufführung nochmal über sich hinaus gewachsen. Wie großartig! Das war so eine große Freude zu erleben und ein Segen. DANKE all euch Kindern auch an dieser Stelle nochmal, das war „großes Kino“, das ihr da für uns gezaubert habt am Heiligen Abend.

Herzlichen Dank auch den Eltern, die an verschie­denen Stellen das Projekt unter­stützt und tatkräftig geholfen haben, vor allem Familie Werban. So ist es gemein­sam mit der Hilfe vieler möglich geworden! Sollte ihr Kind nun Lust bekommen haben, beim nächsten Mal dabei zu sein? Ab Herbst 2024, nach den Herbstferien gibt es dieses Jahr wieder die Möglich­keit mitzuspielen!

Eure Diakonin Claudia Weiß

Reinigung der Schuke-Orgel in der Paul-Gerhardt-Kirche

Liebe Trägerinnen, Puster, Wäscherinnen, Schrauber, Puzzlerinnen und Pinsler und liebe Kuchen­bäckerin – kurz: liebe Helferschar bei der Orgel­reinigung!

Am Montag, dem 14. August, haben die Orgelbauer früh die Kirchentür auf­geschlossen, um 13 Uhr stand das erste Hilfsteam bereit – trotz kurzfristiger Ansage, dass das Projekt einen Tag früher beginnt, als ursprüng­lich angenommen. Dienstag und Mittwoch gaben sich die verschiedenen Teams von 8 bis 19 Uhr nicht die Klinke, sondern die Pfeifen in die Hand. Die Jüngsten waren 9 Jahre alt, der Älteste 82.

Für jede/n gab es etwas zu tun. Es waren interes­sante Einblicke, abwechs­lungs­reiche Aufgaben, und mit etwas Geschick konnte man sogar mit Hilfe des Kompressors »Musik« machen. Und ich kann nun auch sagen: Orgel­reinigen macht Spaß! Schade, dass das nur alle 50 Jahre geschieht (empfohlen wird es allerdings alle 25 Jahre, damit die Staub­schicht nicht zu dick wird) ;-)

Freude macht es vor allem auch in Zusammen­arbeit mit fröhlichen Helfe­rinnen und Helfern, und wenn dann noch morgens ein frisch gebackener Kuchen auf dem Pausen­versor­gungs­tisch steht ... Am Donnerstag schließlich hat das letzte Team um 11:42 Uhr den Lappen aus der Hand gelegt. Die Orgel­bauer waren noch eine Weile beschäftigt mit der Reinigung des Orgel­inneren und dem Wieder­einbau wenigstens eines Teiles der Pfeifen; sie kamen dann in der Woche vom 11. Sep­tember wieder, um die Orgel wieder spielfähig zu machen.

DANKE !!! Euch/Ihnen allen! Im Namen der Kirch­gemeinde,

Eure/Ihre Kantorin Elisabeth Kindel

P.S.: Schonmal zum Notieren: Ein Konzert »Fest der Kirchen­musik«, bei dem die Orgel im Mittel­punkt stehen soll, ist für den 4. Mai 2024 geplant.

P.P.S.: Ich hab mal ausgerechnet: Es waren 121 Arbeits­stunden, die erbracht wurden! Die Kuchen­bäckerin nicht mitgerechnet ;-)

Sommermusik in Lößnig

Rückblick auf die LÖSSNIGER SOMMERMUSIK und eine Benefizveranstaltung für die Kirchenmusik.

Konfifahrt: Ein Wochenende der Freundschaft

»Freundschaft« war das Thema der KONFI-FAHRT nach Dreiskau-Muckern.

Seminartag »Ve con dios« des Posaunenchores

Lateinamerikanische Musik beim SEMINARTAG IN DÖBELN.

Gemeinderüstzeit in Saalburg-Ebersdorf

»Du bist ein Gott, der mich sieht.« (1. Mose 16,13) – unter diesem Motto fand die diesjährige Gemeinderüstzeit vom 18. bis 21. Mai statt.

Große und Kleine, Bekannte und noch Unbekannte trafen sich für vier Tage im Rüstzeitheim in Saalburg-Ebersdorf an der Bleilochtalsperre, um weg vom Alltag gemeinsam ins Gespräch zu kommen, Glauben zu erleben und zu diskutieren, die Natur zu entdecken und zu genießen, gemeinsam zu singen, zu lachen und zu essen. Zwölf Erwachsene, vier Jugendliche und ein Kind gestalteten in den vier Tagen miteinander den Alltag, beschäftigten sich mit der Jahreslosung und eigenen Glaubensvorstellungen.

Dies taten wir auf ganz unterschiedliche Art und Weise, jeder mit seinen Begabungen und Talenten: mit der Wahl persönlicher Lieblingslieder, die dann gemeinsam gesungen wurden, mit der Darstellung der eigenen Vorstellung vom Paradies mit Naturmaterialien und der anschließenden Diskussion darüber, der Erstellung eines Videoclips zum Thema »Sehen und gesehen werden« oder der Darbietung eines selbst choreografierten Tanzes durch unsere Jugendlichen. Der krönende Abschluss war die gemeinsame Vorbereitung und Durchführung des Abschlussgottesdienstes im Garten des Rüstzeitheims.

Bei aller Unterschiedlichkeit der Teilnehmer waren sich am Ende der vier Tage alle einig: die Zeit ist viel zu schnell vergangen, und wir freuen uns schon auf die nächste Rüstzeit im nächsten Jahr, dann vielleicht mit noch mehr Teilnehmern.

Ich gebe zu, dass ich im Vorfeld der Rüstzeit sehr gezögert habe, ob ich mich als »Neue« anmelde in der Erwartung, dass die anderen sich schon kennen, ich vielleicht in einer Gruppe, die schon gut aufeinander eingespielt ist, nicht Fuß fassen kann, keinen Raum für mich und meine Themen finde. Im Nachhinein bin ich froh, dass ich mich getraut habe, weil es für mich eine sehr bereichernde Zeit war, in der ich Gemeindeglieder besser kennenlernen, ich in der Gemeinschaft mit anderen Kraft tanken und mich innerlich neu ausrichten konnte.

Vielleicht macht dies dem einen oder anderen Mut, es auch zu wagen. Wir würden uns freuen!

Text: Elke Rudert / Fotos: Matthias Pfau

Projekte unserer Paul-Gerhardt-Kantorei

Die großen Konzerte der letzten Jahre finden Sie direkt AUF DER SEITE DER KANTOREI.