Die Gethsemanekirche
Baugeschehen
Ein neues Kleid für die Gethsemanekirche?
Der Ortsausschuss Connewitz-Lößnig hat im Spätsommer 2025 entschieden, die auch wegen fehlender Förderung mehrfach aufgeschobene Fassadensanierung der Lößniger Kirche neu in Angriff zu nehmen. Dazu gab es im September ein vielversprechendes Treffen mit Vertretern der Denkmalpflege sowie dem zuständigen Baupfleger vom Regionalkirchenamt.
In Anbetracht der abgeschlossenen Innensanierung, die den Kontrast zum weithin schadhaften Äußeren umso deutlicher macht, aber auch mit Blick auf das 150. Jubiläum der Kirchweihe im Jahr 2027 haben wir nun in Zusammenarbeit mit dem Architekten Thomas Plietzsch, der auch diesen Bauabschnitt begleiten wird, den kirchlichen Bauantrag sowie die Fördermittelanträge gestellt.
Geplant sind die Putzsanierung und teilweiser Neuverputz, wobei eine Angleichung an das ursprüngliche Aussehen erreicht wird. An der Ostfassade mit dem Eingangsportal sollen die beiden Eckfialen auf der Giebelmauer sowie das abgetreppte Gesims wiederhergestellt werden. Damit würde das Gebäude seine ursprüngliche Charakteristik weitgehend zurückerhalten.
Ein noch ausstehender letzter Bauabschnitt würde später dann die möglichst barrierefreie Sanierung der Eingangstreppe umfassen.
Wir planen mit einer Bausumme von ca. 162 000 Euro, wovon wir rund ein Viertel aus vorhandenen Eigenmitteln sowie aus Spenden finanzieren wollen. Nun bleibt zu hoffen, dass die Fördermittel sowie die landeskirchliche Sonderzuweisung auch tatsächlich bewilligt werden; ohne sie würde die Baumaßnahme für uns leider nicht finanzierbar sein.
André Zimmermann