Neue Schwestergemeinde

Am 01.01.2021 ist es soweit. Unsere Kirchgemeinde Probstheida-Störmthal-Wachau wird aufgrund der neuen Struk­tur eine kleine Schwester­kirch­gemeinde der großen Kirch­gemeinde im Leipziger Süden.

Mit der Bildung des neuen Schwestern­kirch­verhältnisses wird eine sehr alte Ver­bindung, die es einmal zwischen Probst­­heida und Connewitz und im weiteren Sinne auch zu Marien­brunn gab, wie­der geknüpft. Denn vor langer Zeit war Connewitz einmal eine Tochter­kirche Probst­heidas und Marienbrunn die En­keltochter, da sie ihrerseits eine Conne­witzer Tochter war. Kommt ab Januar wieder zusammen, was zusammen­ge­hört? Zugegeben, wir sind etwas unsicher. Unsere Gemeinde setzt sich zusammen aus drei ehemals selbständigen Gemein­den, Probst­heida/Meus­dorf, Störm­thal/Gülden­gossa und Wachau, die sich im Jahr 2000 anlässlich der ersten Struktur­­reform vereinigt haben. Unsere Gemein­de hat drei ganze Kirchtürme und einen halben, der zur Kirchen­ruine Wachau ge­hört. Viele Connewitzer kennen diesen romantischen Ort, seit mehr als einem Jahrzehnt feiern wir dort gemeinsam den Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt.

Die Störmthaler Kirche ist ein Barock­bau von 1723. Die Probst­heidaer Kirche wurde nach einem Brand in der Völker­­schlacht im Stil des Klassizismus 1818 wieder aufgebaut. Unsere kleinste Kirche in Gülden­gossa ist außen barock und innen im Stil des Historismus gestaltet. Mehr über Ihre künftige Schwester erfah­ren Sie auf der Website des Kirchenquartetts.

Trotz mancher Sorgen und Ängste sind wir gespannt auf die nun beginnende Zeit. Mit einem Gottesdienst am 1. Janu­ar, um 17.00 Uhr in der Peterskirche wollen wir diese gemeinsam beginnen. Gemeinsam wollen wir als Schwestern und Brüder den neuen Wegen vertrau­en und mit Gottes Hilfe in die neue Zeit wandern.

Ihr Pfarrer Matthias Weber

Zurück