Lydia Geipel

Neue Mitarbeiterin in Marienbrunn

Mitte August begann Lydia Geipel ihren Dienst als Gemeindepädagogin in Marienbrunn. Mit folgenden Worten stellt sie sich kurz vor:

Lydia Geipel

Liebe Kinder, liebe Gemeinde,

sag mir was in deinem Kühlschrank steht und ich sage dir wer du bist. So oder so ähnlich hieß es in einer Fernsehsendung. Ich beschreibe mal wie es in meinem Wohnzimmer aussieht, das ist nämlich mein Lieblingsort in meiner Wohnung.

Das Wohnzimmer befindet sich in der 3. Etage in Leipzig-Gohlis. Wenn ich aus den 4 Fenstern schaue, sehe ich viel Himmel, eine Baumkrone und den gelben Turm der Friedenskirche. Drei Dinge, die mich mit Gott verbinden. In der Mitte meines Wohnzimmers steht ein Tisch mit 5 Stühlen. An diesem Tisch wird vor allem gerne gegessen, aber eine große Köchin bin ich nicht. Mein Klavier, mit vielen Noten darauf, und meine Gitarre stehen ganz nah beieinander links neben dem Wohnzimmertisch. Beide werden oft gespielt, weil ich sehr gerne singe und mich oder meine Kinder beim Singen begleite. Es gibt noch einen großen breiten Schrank der heißt Anrichte und ist ganz schwer und hat dunkles Holz. Ich mag alte Möbel sehr, weil sie so schöne Verzierungen haben. Darin sind lauter bunte Teller und Tassen, die nicht so recht zusammenpassen, das macht aber nichts, perfekte Ordnung ist mir nicht so wichtig. In seinem großen Bauch habe ich viele Bastelsachen und noch mehr Noten verstaut.

Auf der anderen Seite, rechts neben dem Tisch, stehen sich zwei Sofas gegenüber. Auf ihnen lese ich gerne oder setze mich kurz, um meinen täglichen Kaffee zu genießen. Eines der beiden Sofas ist auch wieder recht alt, ein Erbstück meiner Oma. Der Stoff sieht nicht mehr so schön aus. Deshalb habe ich einen grünen Überwurf darübergelegt, denn grün ist meine Lieblingsfarbe. Und noch ein zweiter Schrank steht in meinem Wohnzimmer. Er hat keine Türen mehr und ist das zu Hause für meine Bücher. Die Bibel ist darin ein paar Mal zu finden. Einmal die von Luther, dann eine französische Bibel und eine in der heutigen Übersetzung. Auch ein Buch über Luther steht darin und noch viele andere aus der Zeit meines Studiums an der Universität, hier in Leipzig.

An den Wänden hängen einige Bilder. Die meisten sind von den Kindern, aber auch eins von mir. Darauf sind Katzen zu sehen, weil die Katze mein Lieblingstier ist. Obgleich ich im Winter geboren wurde und damit ein Winterkind bin, liebe ich den Sommer! Ich freue mich, dass wir den restlichen Sommer gemeinsam verbringen können und hoffe, dass wir die Zeit, die ich in eurer/Ihrer Gemeinde bin, miteinander genießen werden.

Herzliche Grüße
Lydia Geipel

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