Schwester Dorothea Hauth (20.11.1933–24.01.2021)

Nachruf

Schwester Dorothea Hauth (20.11.1933–24.01.2021)

Schwester Dorothea war von 1978 bis 1993 als Gemeinde­schwester angestellt – aber sowohl lange davor als auch weit darüber hinaus in unserer Gemeinde tätig. Sie war eine Institution in der Conne­witzer Gemeinde und im Stadtteil – eine sehr mensch­liche, wirkte stets im Hinter­grund, nie sich nach vorn drängend.

Voll Dankbarkeit schauen wir auf den Segen, der durch sie in unserer Gemeinde Ge­stalt gewonnen hat: Seel­sorgender Pflege­dienst, Besuchs­dienst, Kinder­gottesdienst, aber auch Blumen- und Kelch­dienst und Singkreis und vieles mehr … Die Gottes­dienste zu Erntedank erhielten durch die von ihr alljährlich gestalteten Ernte­kränze einen beson­deren Glanzpunkt.

Mit fröhlichem Herzen und einem inneren Leuchten war sie unterwegs, oft auf dem Fahrrad in wehender Schwestern­tracht. Ihre tiefe Frömmig­keit zeigte sich auch in modernem Gewand: Die Initiative zur Aufnahme der Gottes­dienste auf Kassetten geht auf sie zurück, damit Kranke und Alte – daheim oder im Kranken­haus – trotzdem mit der Gemeinde feiern können. Durch ihr Talent, ihre Herzens­wärme, ihre Klugheit und auch ganz praktisch hat sie unsere Gemeinde mit geprägt.

Ihr Glaube hat sie getragen; bereits hals­abwärts gelähmt, hat sie Gottes Plan für ihr Leben vertraut: »Wenn der liebe Gott mich nicht holt, braucht er mich hier. Beten kann ich ja noch!«

Nun lasst uns für sie beten und ihre Anliegen weiter tragen.

Pfarrer Reinhard Enders und Pfarrer Christoph Reichl

 

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