Unser neuer Vikar stellt sich vor

Liebe Gemeinde, herz­lich grüße ich Sie und freue mich, dass ich mich Ihnen nun vor­stellen darf: Ich heiße Matthias Hofmann und bin seit dem 1. September Vikar in Connewitz-Lößnig. Derzeit wohne ich im Leipziger Westen, genauer gesagt im Stadt­teil Plagwitz. Ich bin Vater von drei Kindern, die alle bereits das Schul­alter erreicht haben und das Evange­lische Schul­zentrum besuchen.

Meine nun doch schon 34 Lebens­jahre ver­raten, dass ich einen etwas längeren Anlauf ge­nommen habe, ehe ich nun die letzte Etappe meiner Aus­bildung zum Pfarrer antrete. Aufge­wachsen bin ich in Crailsheim in Baden-Württemberg. Hier absolvierte ich zunächst eine Berufs­ausbildung zum Technischen Zeichner im Maschinen­bau. So interessant der Beruf auch war, mit dem Ende der Aus­bildung ver­ließ ich die Branche wieder und orien­tierte mich neu. 

Angeregt von mehr­jähriger Erfahrung in der kirch­lichen Jugend­arbeit begann ich eine weitere Aus­bildung zum Gemeinde- und Religions­pädagogen an einer Fach­schule im Groß­raum Stuttgart. Die vier­jährige Aus­bildung mündete in ein Anerkennungs­jahr, was sich bei mir mit einem größeren Orts­wechsel ver­bunden hat: Vom »Ländle« in den hohen Norden. Für ein Jahr arbeitete ich als Gemeinde­pädagoge in Güstrow (Mecklen­burg-Vorpommern) bei einem kirchlich-sozialen Kinder- und Jugend­projekt. Doch auch dabei sollte es nicht bleiben.

Mit dem Abschluss, den ich an der Fach­schule erworben habe, eröff­nete sich mir die Möglich­keit, an einer Universität zu studieren. Außer­dem war mein Wissens­durst doch noch nicht gestillt und ich fing auch an, den Pfarr­beruf für mich als Berufs­perspek­tive zu erwägen. Daher begann ich im Jahr 2011 Evange­lische Theologie zu studieren, zunächst an der Universität in Rostock und dann in Leipzig. Nach Abschluss meines Examens im Jahr 2017 war dann eigentlich alles bereit für den End­spurt in den Pfarr­beruf. Doch der verzögerte sich dann doch noch einmal, weil sich mir die Möglich­keit bot, mit einem Stipen­dium eine Doktor­arbeit zu schreiben. Daran habe ich nun die letzten Jahre gearbeitet, der Abschluss der Promotion steht aller­dings noch aus.

Nach der vielen Schreib­tisch­arbeit freue ich mich nun auf die kommende Zeit bei Ihnen in Connewitz und Lößnig, auf die Begeg­nungen mit Ihnen und auf das Viele, das ich von und bei Ihnen lernen darf. Ange­leitet werde ich in meinem Vikariat von Pfarrerin Ruth Alber.

Ich verbleibe an dieser Stelle nun mit
einem herzlichen: Auf bald! Bleiben Sie behütet und fröhlich! 

Ihr Matthias Hofmann

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