Geschichte

Marienbrunn hat seinen Namen von einer gleichnamigen Quelle. Sie ist heute wieder zu sehen im Park gegenüber der Tankstelle "An der Tabaksmühle". Eine Pilgerin soll sie und ihre heilende Wirkung 1441 entdeckt haben. Erst viel später, ab 1913 ist das heutige Marienbrunn anlässlich der Internationalen Baufachausstellung als Gartenstadt besiedelt worden. Und damit begann auch die Geschichte unserer Kirchgemeinde.

Christen aus Marienbrunn gingen zuerst nach Connewitz zum Gottesdienst. Dann feierten sie Gottesdienst in einer Gaststätte, bis 1928 das Gemeindehaus gebaut wurde. De facto ist Marienbrunn seit 1932, rechtlich erst seit 1950 eine eigenständige Gemeinde. Durch das Hinzukommen des Neubaugebietes in Lößnig gab es fast 30 Jahre lang sogar zwei Pfarrer in Marienbrunn.

Vom 1. August 2006 bis 31. Dezember 2019 bestand eine Schwesterkirchverbindung zwischen der Auenkirchgemeinde und Marienbrunn. Durch eine tiefgreifende Strukturreform in ganz Sachsen vereinigten sich am 01. Januar 2020 die Peterskirchgemeinde, die Bethlehemgemeinde, die Paul-Gerhardt-Kirchgemeinde und Marienbrunn zur Ev.-Luth. Kirchgemeinde im Leipziger Süden, die zugleich eine Schwesterkirchverbindung mit dem Kirchenquartett (Probstheida, Störmthal, Güldengossa, Wachau) bildet.