Zerstörte Zukunft – Ausstellung in der Gethsemane­kirche

Der Braunkohletagebau ist für viele nur verbunden mit den Seen um Leipzig und dem Technik-Park. Aber erst vor wenigen Monaten wurde das lange Ringen um Pödelwitz beendet, und das Dorf darf nun doch bleiben, anders als so viele andere Orte.

Eythra, Breunsdorf und Bösdorf sind nicht nur Stationen auf den Ringwegen um die Seen, sondern Namen von Orten, die Menschen Heimat boten und heute als eindring­liches Plädoyer für einen nach­haltigen Umgang mit Ressourcen und damit für Schöpfungs­bewahrung stehen.

In der Gethsemane­kirche zeigen wir eine Ausstellung über verlorene Landschaften, Kultur- und Lebens­räume, die ursprüng­lich von der Arbeits­gruppe »Umweltschutz« für den »Statt-Kirchentag« 1989 erstellt und im letzten Jahr vom Eine-Welt-Verein aufgearbeitet wurde.

Diese Ausstellung wollen wir am 2. Mai nach dem Gottes­dienst eröffnen. Unsere Vernissage wird musikalisch ausgestaltet von Susanne Haupt (Sopran), Ronja Sophie Putz (Violine) und Elisabeth Kindel (Orgel). Sie bringen Stücke aus den 9 Deutschen Arien von G.F. Händel zu Gehör, Arien mit frühlings­haften/ sommer­lichen Texten entlang der Schöpfungs­thematik. Danach wird die Aus­stellung im Rahmen der Offenen Kirche immer von 16 bis 18.00 Uhr zu besichtigen sein.

Hier ein paar der eindrück­lichen Bilder, fotografiert von Thomas Thiel und seinen damaligen Mitstreitern:

Kontakt Offene Gethsemanekirche

face   Frau Cordes