Im Gespräch mit dem Ortsausschuss
An dieser Stelle möchten wir Sie auf dem Laufenden halten und so ermöglichen, dass Sie mitdenken und sich einbringen können.
Dazu veröffentlichen wir hier unsere nächsten Sitzungstermine, zu denen Sie uns Ihre Themen für die nächste Tagesordnung nennen können (Kontaktangaben am Ende dieser Seite).
Die nächsten Termine:
- 12. Dezember 2025
- 16. Januar 2026
- 06. Februar 2026
Wenn Sie uns Ihr Anliegen bis etwa eine Woche vorher mitteilen, können wir es in der jeweiligen Sitzung behandeln.
Die nächste Gemeindeversammlung findet im Neuen Jahr statt. Themen können Sie gerne jetzt schon einreichen.
Aktuelles aus dem Ortsausschuss
Anlässe für Dankbarkeit
Wir haben Paula Thiem als neues Ortsausschuss-Mitglied begrüßt und freuen uns sehr, damit wieder eine Vertreterin der Jungen Gemeinde in unserer Runde zu haben. Wir wünschen ihr, dass die Freude an der damit verbundenen Arbeit größer ist als die Mühen.
In der Kirchenmusik übernimmt zum Jahreswechsel Kirchenmusikdirektor Enrico Langer die Leitung unserer Kantorei. Noah Roloff wird am 4. Januar im Gottesdienst verabschiedet. Wir erbitten beiden für ihren Neuanfang Gottes Segen und gutes Gelingen.
Christian Böhner hatte die Vertretung von Andreas Viezens übernommen und hat ihn während der Wiedereingliederung unterstützt. Wir würden ihn gern weiter beschäftigen und sind froh, dass die Finanzierung bis Ende des Jahres gesichert ist.
Bei der Gottesdienstleitung sind wir weiter auf Menschen angewiesen, die uns helfen. Wie gut, dass so viele dazu bereit sind.
Zukunft und Hoffnung
In unserer Oktobersitzung hatten wir Besuch von Superintendent Sebastian Feydt. In seiner Andacht stellte Sup. Feydt das Wort der Tageslosung an den Anfang: »Es gibt eine Hoffnung für deine Zukunft«, spricht der Herr. (Jeremia 31,17)
Anlass seines Besuches war der zehnjährige Dienst von Pfarrer Reichl in unserer Gemeinde. Als Mitarbeitende im Ortsausschuss sind wir gerade im Gebet und in Gedanken besonders verbunden mit Familie Reichl, die schwer trägt an der ernsten Erkrankung von Christiane Reichl.
Im Gespräch mit dem Superintendenten kam von allen Seiten große Wertschätzung für Pfarrer Reichls Arbeit zum Ausdruck. Es ging auch um die dringende Entlastung der Pfarrerinnen und Pfarrer von Verwaltungsaufgaben (z.B. Baufragen, Personalplanung, Finanz- und Haushaltsfragen, IT-Aufgaben). In den immer größer werdenden Strukturen werden auch diese Aufgaben umfangreicher und komplexer.
Die Antworten des Superintendenten führten bei einigen von uns zu einem unsanften Aufkommen auf dem Boden der Realitäten: Eine vermutlich dringend nötige Ent-Täuschung:
- In einem größeren Zusammenhang wird deutlich, dass die Situation woanders in der Landeskirche noch schlimmer ist;
- Es fehlen Mittel und Personal für die eigentlich nötige Entlastung;
- Die Rahmenbedingungen werden zukünftig schlechter.
Die Frage steht im Raum: Was bedeutet das als Konsequenz für unser Handeln in der Gemeinde? Wie gelingt es, die Hoffnung festzuhalten und zugleich den Realitäten nüchtern ins Auge zu sehen? Dabei wollen wir uns davon leiten lassen, was not-wendig ist und darauf vertrauen, dass Gott im Leben von einzelnen und in seiner Gemeinde wirkt.
Auch der Dank für alles ehrenamtliche Engagement soll hier nicht fehlen! »Es gibt eine Hoffnung für deine Zukunft«, spricht der Herr. Diese Perspektive wollen wir bei allen Schwierigkeiten nicht aus dem Blick verlieren.
Kurz informiert
- Für die geplante Außensanierung der Gethsemanekirche benötigen wir einen Eigenanteil von ca. 41 000 €.
- Die Gemeindeversammlung findet am 22. März 2026 nach dem Gottesdienst statt. Sie sind eingeladen, Ihre Themen für die Planung einzureichen.
- Der Schaukasten für die Paul-Gerhardt-Kirche ist bestellt.
- Zum jährlichen Erfahrungsaustausch mit dem Leitungskreis der katholischen Gemeinde laden wir diesmal am 14. November ein. Die Ökumene vor Ort ist für alle Beteiligten eine Stärkung.
Ortsausschuss Connewitz-Lößnig