Seniorenarbeit
Herzlich laden wir unsere älteren Gemeindeglieder ein, die Angebote der Kirchgemeinde wahrzunehmen: den monatlichen Seniorenkreis, die einmal im Jahr stattfindene Ausfahrt, die (nachträgliche) gemeinsame Geburtstagsfeier einmal im Vierteljahr, die Andachten und Gesprächsangebote in den Seniorenheimen ...
Quartalsgeburtstag
In der Regel einmal im Vierteljahr laden wir »Geburtstagskinder« in das Paul-Gerhardt-Haus ein.
Menschen, die in den vergangenen Monaten ihren 60. Geburtstag oder darüber feiern durften, sind herzlich eingeladen. Sie bekommen auch eine Erinnerungskarte.
Am 28. Januar 2026 steht Ihnen das Paul-Gerhardt-Haus offen. Ab 15:00 Uhr stehen Kuchen und Kaffee für einen unterhaltsamen Nachmittag bereit. Lassen Sie sich feiern, bringen Sie gerne auch eine Begleitperson mit. Für eine Rückmeldung unter (0341) 3012 000 wären wir dankbar.
Und sollte der Termin nicht passen – vielleicht können Sie ja das nächste Mal dabei sein.
Pfarrerin Ruth Alber
Seniorenkreis in Lößnig
Einen aktiven, sich regelmäßig treffenden Seniorenkreis gibt es in Lößnig. Wir kommen in munterer Runde zusammen, singen, genießen Kaffee und Kuchen, kommen ins Gespräch über ein Thema und verteilen Geburtstagsgrüße für ältere Gemeindeglieder in Lößnig. Interessierte sind jederzeit willkommen, und selbstverständlich sind auch die Connewitzer Senioren ganz herzlich eingeladen!
Wir treffen uns in der Regel jeden zweiten Dienstag im Monat, um 15:00 Uhr im Gemeindehaus Lößnig.
Seniorenausflug
Unser Dreier-Vorbereitungskreis hat mit den Planungen für die nächste Seniorenfahrt begonnen. Vorgesehener Termin ist Dienstag, der 12. Mai 2026, also bereits im Frühjahr, um die Sommerhitze zu vermeiden. Als Reiseziel angedacht sind Geithain (ober- und unterirdisch) und Kloster Wechselburg.
Nähere Informationen folgen noch.
Gisela Krautkrämer
Gemeinde in Seniorenheimen und im Krankenhaus
In allen Senioreneinrichtungen innerhalb unseres Gemeindegebiets sowie im St. Elisabeth-Krankenhaus finden regelmäßig Gottesdienste, Andachten bzw. Bibelgespräche statt. Die entsprechenden Termine finden Sie unter dem Menüpunkt Andachten in Heimen und im Kalender.
Weiter führte uns ein kurzer Weg in die Evangelische St. Marienkirche, die wir durch ein spätgotisches Portal betraten. Dort versammelten wir uns zu Andacht, Gebet und Gesang von Paul-Gerhardt-Chorälen. Dankbar hörten wir dem geistlichen Wort von Frau Kunz von der Superintendentur zu. Und unser 95-jähriger Glaubensbruder Lothar Mehner aus Lößnig hatte seine Tochter aus Dessau extra zu uns gebeten, die unseren Gesang an der Orgel herrlich begleitete.
Nach geistlicher Stärkung genossen wir in einer nahen Gaststätte auf dem Freisitz ein leckeres Mittagessen, bevor uns der Bus zum Wörlitzer Park brachte. Dort warteten auf uns schon die Ruderboote zur Kahnfahrt. Nicht alle setzten sich der gleißenden Sonne aus; manche blieben im schattigen Biergarten an Land, bei interessanten Gesprächen über das Connewitzer, Lößniger und Marienbrunner Gemeindeleben. Sie freuten sich dann über die Rückkehr der Bootsfahrer, die die Tour ohne Sonnenstich und Seekrankheit gemeistert hatten.
Nach einem fröhlichen Kaffeetrinken ging’s zurück nach Leipzig, beseelt von Paul Gerhardts Lied »Ich singe dir mit Herz und Mund« und voller Dankbarkeit und Vorfreude auf die nächste Senioren-Ausfahrt.
Ute Frester
Rückblick auf unsere Seniorenfahrten
Die untenstehenden Rückblicke auf unsere letzten Unternehmungen sollen Ihnen Lust machen, das nächste Mal mitzukommen!
Ihre Gisela Krautkrämer
Auf Paul Gerhardts Spuren
»Geh aus mein Herz und suche Freud«
Dieser herrliche Zuspruch Paul Gerhardts ermutigte uns Rentner aus Connewitz, Lößnig und Marienbrunn, trotz 35 Grad Hitze am 14. August per Bus frohen Mutes zur Gemeinde-Ausfahrt nach Gräfenhainichen und Wörlitz zu starten. Alles war wie in jedem Jahr bestens organisiert vom Organisations-Dreigestirn Frau Krautkrämer, Frau Kunz und Herrn Seidel, dessen hochinteressanten kulturgeschichtlichen Ausführungen wir gerne zuhörten, bequem sitzend im klimatisierten Reisebus, der auch Platz hatte für »Rollator-Fahrer« aus unseren Gemeinden.
In Gräfenhainichen, dem Geburtsort Paul Gerhardts, empfing uns »Pauline« in historischem Kostüm aus der Zeit des großen Dichters in der klassizistischen Kapelle, die 1844 zu Ehren Paul Gerhardts errichtet wurde. »Pauline« erzählte uns anhand der wunderschönen Ausstellung viel Interessantes aus dem Leben und Schaffen des tätigen Christen in der Zeit des 30-jährigen Krieges. So erfuhren wir, dass erst kürzlich das 140. Lied von ihm gefunden wurde.
Fahrt nach Altenburg und Borna
Auf so manche Art wurde auf das Datum der Fahrt aufmerksam gemacht. Das machte mich neugierig, ich sah mir das Programm an und entschied: Das gefällt mir, ich fahre mit.
Nach der freundlichen Begrüßung durch Gisela Krautkrämer, Frau Kunz, Herrn Seidel und unsere Busfahrerin Sissi ging es pünktlich los zum Tagebau Vereinigtes Schleenhain, vorbei am Kraftwerk Lippendorf und mit vielen interessanten und erfreulich sachlichen Infos zum Thema Braunkohlenutzung versorgt. Am Rande des Riesenlochs zu stehen, die Dimensionen auf sich wirken zu lassen – das war schon sehr besonders.
In Borna wurden wir dann bereits von Martin Luther in Gestalt von Junker Jörg an der Stadtkirche erwartet. Gleich daneben steht seit 2007 die romanische Emmauskirche aus Heuersdorf. Immer wieder beeindruckt es, den Umzug dieser Kirche gewissermaßen nachzuerleben. Ein Vortrag samt kurzem Film in der Kirche versorgte uns mit historischen Informationen. Nach der Andacht in der Emmauskirche ging es zu einem leckeren Mittagessen in Neukieritzsch.
Danach sollten die »fürstlichen Hoheiten« in Altenburg nicht länger auf uns warten müssen. Die Fahrt dahin war kurzweilig, wir erfuhren allerhand aus der Geschichte von Schloss und Stadt Altenburg, über den legendären Prinzenraub und vom umliegenden Land. Bei unserer Führung im Schloss lernten wir die Schlosskirche St. Georg, u. a. mit der von J. S. Bach geprüften und für gut befundenen Trostorgel, den Bachsaal und den Festsaal des Schlosses kennen. Anschließend gab es im liebevoll gestalteten Garten der »Hofgärtnerei« zum Ausklang ein gemütliches Kaffeetrinken.
Dann fuhr uns Sissi sicher und aufmerksam wieder zurück zu unserer Paul-Gerhardt-Kirche. Ein sehr gelungener, interessanter, perfekt organisierter Ausflug fand sein Ende. Herzlichen Dank allen, die uns das ermöglicht haben.
Text und Foto: Antje Löffler
Seniorenfahrt ins Geiseltal
Unsere Fahrt führte uns in diesem Jahr, dank der alljährlichen Vorbereitungen von Gisela Krautkrämer und Marion Kunz, Seniorenbeauftragte beim Kirchenbezirk, ins Geiseltal zum gleichnamigen See und ins benachbarte Bad Lauchstädt. Bereits auf der Busfahrt dorthin, zu unserer Freude bereits ab Connewitz, erhielten wir von unserem Reiseleiter Herrn Seidel einen exzellenten historischen Überblick über Entwicklung und Bedeutung des damaligen Braunkohleabbaus im Tagebau bis zu Beginn der 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Aus der so entstandenen »Mondlandschaft« konnte sich hier durch mühsame Rekultivierungsmaßnahmen und Flutung des Sees bis zum Jahr 2011 eine große Seenlandschaft mit vielfältigen touristischen Möglichkeiten entwickeln. Bei freundlichem Sommerwetter erlebten wir dann auf einer Seenrundfahrt die Schönheiten der Natur des neu entstandenen Geiseltalsees hautnah. Hier erfuhren wir auch, dass der See jetzt sogar der größte künstliche Binnensee Deutschlands ist.
Anschließend fanden wir uns mit Frau Kunz in der nahe gelegenen katholischen Kirche St. Heinrich zu einer kleinen Andacht um die dortige beeindruckende Statue einer Schutzmantelmadonna (Mariendarstellung, die die Gläubigen unter ihrem Mantel birgt) ein.
Nach einem reichlichen Mittagessen in der Gaststätte »Neumark« führte uns unsere Fahrt in die kleine und feine, vor allem aber auf ihre Geschichte stolze Goethestadt Bad Lauchstädt. Mit einem Spaziergang durch das Stadtzentrum (vorbei am Goethe-Theater, dem Schiller-Haus und den alten Kurparkanlagen) und mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken im schicken Kurparkhotel schlossen wir den erlebnisreichen Tag mit vielen neuen Eindrücken und sehr dankbar ab.
Text: Gudrun Hartmann / Fotos: Rainer Hartmann
Ziel der Seniorenausfahrt am 1. September 2022 war geschichtsträchtiger Boden unweit von Leipzig.
Der erste Teil der Reise führte nach Merseburg. In Schloss und Dom haben einst Könige und Bischöfe geherrscht und Bischof Thietmar seine weltberühmte Chronik verfasst. Aufschlussreiche Führungen brachten uns Geschichte und Kunstschätze, die Ladegastorgel und die Merseburger Zaubersprüche näher.
Nach dem Mittagessen ging es weiter nach Lützen, einer markanten Stätte des 30-jährigen Krieges, Kampf-, Sterbe- und Gedächtnisort von Gustav II. Adolf. In unserer Zeit fällt es natürlich schwer, einen nicht zimperlichen Kriegsherren in erster Linie als den Retter des protestantischen Glaubens zu sehen.
Mit einer Kaffeepause und anschließender Heimfahrt endete der Ausflug.
Text: Irmgard Eberhardt; Fotos: Rainer Hartmann
Wunderschön waren unsere zwei Senioren-Busreisen nach Annaburg. Wunderbare Mitreisende, wunderbares Wetter, wunderbare neue Erkenntnisse über Orte und Personen unserer näheren Umgebung.
Annaburg – nördlich von Torgau, erbaut von Friedrich d. Weisen, erweitert von August I. für seine liebe Frau Anna (15 Kinder) als Witwensitz (leider nie verwirklicht, da sie ein Jahr vor ihm gestorben ist). In der Kirche von Annaburg hielten wir unsere Mittagsandacht. Der Pfarrer von dort (zu Luthers Zeiten), Michael Stifel, war damals zu fragwürdigem Ruhm gelangt. Mit seinen mathematischen Fähigkeiten errechnete er nach biblischen Schriften für den 19.10.1533, 8.00 Uhr, den Weltuntergang, also den »Tag des Jüngsten Gerichts«. An dieses Ereignis erinnert noch ein Brunnen am Marktplatz.
Nach unserer Andacht über Macht, Reichtum, Ewigkeit nach der Tageslosung (Daniel 7,14) kamen einige aus der Gruppe: Wir sind zu einer so guten Gemeinschaft zusammengewachsen, voller Freude und Dankbarkeit.
Das wurde dann auch in Torgau beim Mittagessen bei »Herrn Käthe« und weiteren Stationen von Martin und Katharina Luther vertieft.
Text: Gisela Krautkrämer
Fotos: Günter Enke
»Suchen und Finden« – Unter diesem Thema hatten wir Seniorinnen und Senioren unserer Gemeinde am 26. September, dem einzigen Sonnentag in einer regnerischen Woche, einen wunderschönen Ausflug.
Unsere erste Station war Schloss Hubertusburg in Wermsdorf. In der Sonderausstellung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden »Hochzeit von Friedrich August mit der österreichischen Kaiserstochter Maria Josepha vor 300 Jahren« bekamen wir repräsentative Einblicke in das damalige Leben.
Trotz Baugerüsten in der königlichen Schlosskapelle durften wir eine Mittagsandacht halten. Gemeinsam trafen wir uns, um Gottes Wort vom Suchen und Finden aus Jeremia 29,13f. zu hören und um zu beten, zu singen und zu staunen. Mit Gottes Segen fuhren wir weiter zum Mittagessen am herrlichen Horstsee. Gestärkt ging es weiter nach Oschatz. Auch dort erhielten wir tolle Ein- und Ausblicke. Nach der Besichtigung der St.-Ägidius-Kirche war noch Zeit für eigene Erkundungen.
Froh gelaunt traten wir am späten Nachmittag die Heimfahrt an. Bis zur nächsten Fahrt oder jeden 2. Dienstag im Monat um 14.30 Uhr im Gemeindehaus Lößnig grüßt
Gisela Krautkrämer
22 Senioren aus unserer Gemeinde führte ein Tagesausflug »An der Saale hellem Strande« entlang. Organisiert wurde die Fahrt von der Seniorenbeauftragten unseres Kirchenbezirks. Das erste Ziel erreichten wir mit dem Bus: Bad Kösen und die Rudelsburg. Nach Besteigung des 20 Meter hohen Turmes wurden wir durch einen schönen Ausblick auf das malerische Saaletal belohnt.
Danach besuchten wir die Lutherkirche in Bad Kösen, dort hielten wir eine kleine Andacht. Ein köstliches Mittagessen (Roulade, Klöße und Rotkraut) erhielten wir im Restaurant »Schöne Aussicht«. Weiter ging es im Boot nach Saaleck. Frau Krautkrämer hatte die Gitarre dabei, und so wurde nach Herzenslust gesungen.
So verging der Tag viel zu schnell!
Text: Brigitta Hildebrandt, Angelika Panzig, Renate Sieber
Fotos: Christine Gündel