Seniorenkreis in Lößnig

Einen aktiven, sich regel­mäßig treffenden Senioren­kreis gibt es in Lößnig, und selbst­verständ­lich sind zu den Treffen auch die Conne­witzer Senioren ganz herz­lich ein­geladen! Wir treffen uns in der Regel jeden zweiten Dienstag im Monat, 14:30 Uhr.

Nächste Termine:
Dienstag, 09.08. und 13.09., 14:30 Uhr, im Gemeinde­haus Lößnig. Die Termine werden auch im Kalender und im Gemeindeblatt bekanntgemacht.

Seniorenausflug am 1. September nach Lützen und Merseburg

Merseburger Dom
(c) Vereinigte Domstifter, Falko Matte

Liebe Seniorinnen und Senioren!

Heute möchte ich Sie nochmal an unse­ren Tagesausflug am 1. Sep­tember nach Lützen und Merseburg erinnern. Alles Wichtige (Abfahrts­zeit und -ort, Kosten, Anmeldung u.s.w.) finden Sie in einem ausführ­lichen Brief, der in beiden Kirchen ausliegt. Anmel­dung bitte an mich oder im Pfarramt.

Unser Reiseleiter wird uns wieder viele interes­sante, geschicht­liche und kuriose Dinge erzählen. Auch Frau Kunz und ich werden Sie wieder den ganzen Tag mit gemein­samer Andacht, Mittag­essen und Führungen begleiten. Bei Nach­fragen rufen Sie mich bitte an: 0341/ 337 99 24.

Voller Vorfreude grüße ich Sie

Ihre Gisela Krautkrämer

Aufruf für einen Shuttle-Dienst

Wer kümmert sich um unsere »Alten« in der Gemeinde?

Ich bin Brigitta Hildebrandt, 74 Jahre alt, und lebe seit 2005 in unserer Gemeinde in Lößnig. Die Gethsemane­kirche ist für mich längst meine zweite Wohnung ge­worden. Ich fühle mich sehr wohl in die­ser Kirche und auch in dieser Gemeinde.

Aber es geht nicht nur allein um mich. Inzwischen habe ich einige alte Men­schen kennen­gelernt und frage mich: Wer kümmert sich eigentlich um die Menschen, die auch kirchlich engagiert waren, die es aber aus gesund­heit­lichen Gründen nicht mehr allein in die Kirche zum Gottes­dienst schaffen, weil sie ent­weder halb blind sind oder nicht mehr gehen können? Man kann doch nicht verlangen, dass diese Menschen 25 Euro für ein Taxi ausgeben, um einem Gottes­dienst bei­zuwohnen.

Ich habe keine Ahnung, wer uns helfen kann. Vielleicht sind Sie es?

Wir können auf keinen Fall unsere Augen ver­schließen, nach dem Motto: »Aus den Augen – aus dem Sinn.« Für mich bedeutet Christ sein, Hilfe für unsere Gemeinde­glieder!

Wie wäre es, einen Shuttle zu organisie­ren, der die Betref­fenden abholen könnte, zum Gottes­dienst oder zum Senioren­kreis? Oder man versucht, eine Fahr­gemein­schaft zu organi­sieren? So schwer kann das doch nicht sein!?

Mit diesem Beitrag möchte ich keines­wegs Menschen, die sich an­gespro­chen fühlen, kränken, dafür kenne ich die Seele der Kirch­gemeinde zu wenig. Bitte tun Sie etwas, ich werde mich sicherlich bei der Organi­sation beteiligen.

Mit lieben Grüßen

Brigitta Hildebrandt, E-Mail: Brigitta Hildebrandt

Gemeinde in Seniorenheimen und im Krankenhaus

In allen Senioreneinrichtungen innerhalb unseres Gemeindegebiets sowie im St. Elisabeth-Krankenhaus finden regelmäßig Gottesdienste, Andachten bzw. Bibelgespräche statt.

Die entsprechenden Termine finden Sie unter dem Menüpunkt Andachten in Heimen und im Kalender.

Rückblick
Busreise nach Annaburg und Torgau (August 2021)

Wunderschön waren unsere zwei Senioren-Busreisen nach Annaburg. Wunderbare Mitreisende, wunder­bares Wetter, wunder­bare neue Erkennt­nisse über Orte und Personen unserer näheren Umgebung.

Annaburg – nördlich von Torgau, erbaut von Friedrich d. Weisen, erweitert von August I. für seine liebe Frau Anna (15 Kinder) als Witwen­sitz (leider nie verwirk­licht, da sie ein Jahr vor ihm gestorben ist). In der Kirche von Annaburg hielten wir unsere Mittags­andacht. Der Pfarrer von dort (zu Luthers Zeiten), Michael Stifel, war damals zu frag­würdigem Ruhm gelangt. Mit seinen mathe­matischen Fähig­keiten errech­nete er nach biblischen Schriften für den 19.10.1533, 8.00 Uhr, den Welt­untergang, also den »Tag des Jüngsten Gerichts«. An dieses Ereignis erinnert noch ein Brunnen am Markt­platz.

Nach unserer Andacht über Macht, Reich­tum, Ewig­keit nach der Tages­losung (Daniel 7,14) kamen einige aus der Gruppe: Wir sind zu einer so guten Gemein­schaft zusammen­gewachsen, voller Freude und Dank­barkeit.

Das wurde dann auch in Torgau beim Mittagessen bei »Herrn Käthe« und weiteren Stationen von Martin und Katharina Luther vertieft.

Text: Gisela Krautkrämer
Fotos: Günter Enke

Schloss Hubertusburg, Horstsee und Oschatz (September 2019)

»Suchen und Finden« – Unter diesem Thema hatten wir Seniorinnen und Senioren unserer Gemeinde am 26. September, dem einzigen Sonnentag in einer regnerischen Woche, einen wunderschönen Ausflug.

Unsere erste Station war Schloss Hubertusburg in Wermsdorf. In der Sonderausstellung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden »Hochzeit von Friedrich August mit der österreichischen Kaiserstochter Maria Josepha vor 300 Jahren« bekamen wir repräsentative Einblicke in das damalige Leben.

Trotz Baugerüsten in der königlichen Schlosskapelle durften wir eine Mittagsandacht halten. Gemeinsam trafen wir uns, um Gottes Wort vom Suchen und Finden aus Jeremia 29,13f. zu hören und um zu beten, zu singen und zu staunen. Mit Gottes Segen fuhren wir weiter zum Mittagessen am herrlichen Horstsee. Gestärkt ging es weiter nach Oschatz. Auch dort erhielten wir tolle Ein- und Ausblicke. Nach der Besichtigung der St.-Ägidius-Kirche war noch Zeit für eigene Erkundungen.

Froh gelaunt traten wir am späten Nachmittag die Heimfahrt an. Bis zur nächsten Fahrt oder jeden 2. Dienstag im Monat um 14.30 Uhr im Gemeindehaus Lößnig grüßt

Gisela Krautkrämer

»An der Saale hellem Strande« (August 2018)

22 Senioren aus unserer Gemeinde führte ein Tagesausflug »An der Saale hellem Strande« entlang. Organisiert wurde die Fahrt von der Seniorenbeauftragten unseres Kirchenbezirks. Das erste Ziel erreichten wir mit dem Bus: Bad Kösen und die Rudelsburg. Nach Besteigung des 20 Meter hohen Turmes wurden wir durch einen schönen Ausblick auf das malerische Saaletal belohnt.

Danach besuchten wir die Lutherkirche in Bad Kösen, dort hielten wir eine kleine Andacht. Ein köstliches Mittagessen (Roulade, Klöße und Rotkraut) erhielten wir im Restaurant »Schöne Aussicht«. Weiter ging es im Boot nach Saaleck. Frau Krautkrämer hatte die Gitarre dabei, und so wurde nach Herzenslust gesungen.

So verging der Tag viel zu schnell!

Text: Brigitta Hildebrandt, Angelika Panzig, Renate Sieber
Fotos: Christine Gündel

Seniorennachmittag im Advent (Dezember 2015)

Der gut besuchte Seniorennachmittag am 17. Dezember 2015 fand, wie meist im Advent, im großen Saal des Paul-Gerhardt-Hauses statt. Pfarrer Reichl führte durch das Programm, an dessen erster Stelle die Vorschulkinder unseres Kindergartens »Meusi« standen. Sie führten ihr Krippenspiel, das sie für den adventlichen Elternabend eingeübt hatten, für uns ein zweites Mal auf. Es war schon erstaunlich, wie gut sich die Kinder ihre Texte in Reimform eingeprägt hatten. Da auf jedem Platz ein Zettel mit dem Ablauf und den Liedtexten lag, konnte, wer wollte, bei den Liedern mittun. Am Ende schwärmte die Kindergruppe der Engel aus, um ihr Licht zu den Menschen, in unserem Fall: zu den Senioren an die Tische zu tragen und die dortigen Kerzen zum Leuchten zu bringen. Mit sehr herzlichem Beifall wurden die Kinder und Erzieherinnen bedacht!

Nach einem Adventslied wurde das Kaffeetrinken eröffnet; Stolle, Lebkuchen, Kaffee und Tee waren von fleißigen Helfern auf den liebevoll gedeckten Tischen bereitgestellt worden, und die Teilnehmer kamen miteinander ins Gespräch. Eine von Liedern umrahmte adventliche Betrachtung Pfr. Reichls beschloss den Nachmittag. Der auf den Tischen stehende Blumenschmuck, kurz abgeschnittene weiße Rosen, durfte mit nach Hause genommen werden.

Kontakt Seniorenarbeit

face   Pfarrerin Ruth Alber
local_phone   (0341) 974 26 87
mail   Ruth Alber