Geschichten-Box

„Herr, neige deine Ohren und höre,
tu deine Augen auf und sieh!“
2. Könige 19,16

König Hiskia von Juda

Entdecke hier im Internet und in der Geschichten-Box an der Bethlehemgemeinde die Geschichte von Hiskia in zwei Bildern!

  • König Hiskia wendet sich Gott zu
  • Der Prophet Jesaja verheißt Rettung

Frag doch mal deine Eltern, ob sie dir die Geschichte erzählen. Eine Erzählhilfe für Eltern gibt es zum Herunterladen.

Liebe Eltern …

König Hiskia wird sowohl im 2. Buch Könige als auch im Buch Jesaja als ein Mann dargestellt, der Gottes Willen befolgt. Eine seiner ersten Handlungen als König ist, den Götzendienst abzuschaffen und die religiösen Feste wieder einzuführen. Für Hiskia ist dabei klar, dass er sich ganz auf Gott verlassen will. Sein festes Vertrauen in Gott zeigt sich besonders angesichts der Bedrohung durch die Assyrer. Es ist die Zeit um 700 vor Christus. Das Nordreich Israel ist bereits untergegangen. Nun stehen die Assyrer vor den Toren der Stadt Jerusalem im Südreich Juda. In Zeiten der größten Not sucht Hiskia Hilfe im Gebet. Das Gespräch mit Gott ist zentraler Ausdruck seiner Gottesbeziehung. Bemerkenswert ist, dass Hiskia durch seine Boten auch den Propheten Jesaja bittet, sich an Gott zu wenden. Wir nennen das heute „Fürbitte halten“ – ein fester Bestandteil eines jeden Gottesdienstes heute. Wir vertrauen dabei, dass Gott unser Gebet hört, dass wir nicht schutzlos und ohnmächtig sind. Und dass wir als Glaubende miteinander verbunden sind und Anteil aneinander nehmen - im Guten wie im Schlechten.

     Hiskia deutet die wundersame Rettung als Eingreifen Gottes. Die Bibel ist voll von solchen Zeugnissen der erfahrenen Gegenwart Gottes und seiner Hilfe. Voraussetzung ist stets festes und unbedingtes Vertrauen in Gott. Dabei geht es nicht unbedingt darum, dass Gott es genau so richten wird, wie ich es mir von ihm erbete, aber doch genau so, wie er es für mich und meine Situation für richtig hält. Das ist in der Tat ein Wagnis. Ich weiß nicht, wie es ausgehen wird. Aber ich vertraue darauf, dass Gott es gut mit mir meint. Wie Hiskia darf auch ich gewiss sein, dass auch meine Ängste und Sorgen bei Gott am besten aufgehoben sind. Von ihm kann ich Hilfe erhoffen.