Geschichten-Box

Jakob und Esau - zwei ungleiche Brüder

Entdecke hier im Internet und in der Geschichten-Box an der Bethlehemgemeinde die Geschichte von den Zwillingsbrüdern Jakob und Esau in sieben Bildern. Jede Woche gibt es ein neues Bild und einen weiteren Teil der Geschichte.

Der Herr segne dich und behüte dich;
der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig;
der Herr hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.
4. Mose 6,24-26
  • Zwei ungleiche Brüder
  • Das Linsengericht
  • Betrug um den Erstgeburtssegen
  • Der Traum von der Himmelsleiter
  • Bei Laban - Jakob vom Betrüger zum Betrogenen
  • Jakobs Kampf am Jabbok
  • Versöhnung

Frag doch mal deine Eltern, ob sie dir die Geschichte erzählen. Eine Erzählhilfe für Eltern gibt es zum Herunterladen.

Liebe Eltern …

Hintergrund der Geschichte von Jakob und Esau ist die Nomadenzeit Israels. Es war damals üblich, dass der älteste Sohn später den Familiensegen bekommt und ihm damit auch die Verantwortung über die gesamte Sippe übertragen wird. Für den Vater Isaak wie auch für seinen jüngeren Sohn Jakob war der dabei ausgesprochene Segen existenziell wichtig. Sie wussten: Segen ist nicht nur ein frommer Wunsch oder eine magische Formel, sondern setzt den Empfänger des Segens mit dem Absender, also mit Gott, in direkte Beziehung. Denn Segen ist ein Geschenk Gottes und Gottes Zuspruch, ganz an der Seite des Menschen zu sein. (Schon im ersten Buch Mose segnet Gott die von ihm erschaffenen Menschen und gibt ihnen den Auftrag, fruchtbar zu sein und die Erde verantwortlich zu nutzen.) Nachdem Jakob seinen Bruder Esau um den Erstgeburtssegen mit einer List betrogen hatte, erfuhren beide, dass Jakob auch trotz des Betrugs von Gott gesegnet ist. Und: der Segen verändert Menschen. Jakob bekommt durch Gottes Segenszuspruch Mut für seinen Lebensweg und auch die Kraft zur Versöhnung und zur Bitte um Vergebung.

Nicht nur am Ende eines jeden Gottesdienstes, sondern auch häufig innerhalb von Familien oder zu bestimmten Lebensereignissen stellen sich Menschen ganz bewusst unter den Segen Gottes und befehlen sich so der Fürsorge Gottes an.     

Segnen kann übrigens jeder. Da reichen schon die Worte: „Gott segne dich!“