Geschichten-Box

Noah und die Sintflut

Ab jetzt findest du hier im Internet sowie in der Geschichtenbox an der Bethlehemgemeinde die Geschichte von Noah und der Sintflut.

So lange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.


1. Mose 8,22
  • Gottes Auftrag für Noah
  • Rettung auf der Arche
  • Die Sintflut
  • Gottes Bund

Frag doch mal deine Eltern, ob sie dir die Geschichte erzählen. Eine Erzählhilfe für Eltern gibt es zum Herunterladen.

Liebe Eltern!

Die Geschichte von Noah kennen schon die jüngsten Kinder. Die Vorgeschichte zu diesem Teil der Urgeschichte dürfte den meisten aber nicht so geläufig sein. Was mit der Schöpfung so gut beginnt, droht nämlich im Laufe der Zeit ins Gegenteil zu kippen. Die Menschen häufen immer mehr Schuld an und verwandeln Gottes Segen ins Gegenteil. „Das Dichten und Trachten des Menschen ist von Grund auf verdorben“, heißt es. Und so ist die Zerstörung der Schöpfung die unerbittliche Konsequenz dessen, was die Menschen angerichtet haben. Irgendwann also greift Gott ein.

     Und trotzdem gibt es in all dem auch eine frohe Botschaft. Denn Gott ist selbst im Gericht den Menschen ganz nah. Das Schicksal der Menschen „bekümmert ihn in seinem Herzen“, so dass es ihn reut. Es zeigt sich, dass nicht die Vernichtung, sondern der Erhalt und die Bewahrung der Schöpfung sein Ziel ist. Auch durch das Gericht hindurch. Symbol und Hoffnungszeichen ist die Arche. Hoffnung auf die Möglichkeit eines Neuanfangs, Hoffnung darauf, dass Gott trotz allem am Menschen festhält. Und das besiegelt er sogar mit einem Bund. Zeichen dafür ist der Regenbogen. Er soll nicht nur die Menschen an diesen Bund erinnern, sondern Gott selbst bindet sich an dieses Zeichen seiner unverrückbaren Treue. Mögen auch die Menschen vergessen, was Gott versprochen hat - Gott vergisst es nicht und hebt sein Versprechen niemals auf.

Kontakt

face   Michael Köckert
local_phone   (0179) 2 93 07 14